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Die Unternehmen 1948 - 1960

Emilie Schmid-Lorenz (1891 - 1970) Modistin, Schokoladeproduzentin

Alfred Schmid (1923 - 1982) Konstrukteur


Emilie Schmid-Lorenz, selbst gelernte Modistin, übernimmt 1934 den Modesalon Ihrer Mutter sowie gemeinsam mit ihrer Schwester Gisela die Schokoladeproduktion ihrer Grossmutter Theresia Hauer, die 1900 bis 1934 von ihrer Mutter Anna Lorenz und ihrer Tante Christine Leiningen geführt wurde. Unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges knüpft Emilie Schmid-Lorenz an die Unternehmungen der Vor- und Zwischenkriegszeit an, insbesondere an die Schokoladeproduktion. Obwohl die Zutaten in der unmittelbaren Nachkriegszeit nur schwer aufzutreiben waren, lässt sie als erstes die Tortenproduktion wieder aufleben.


Geboren 1899 in Wien. Nach Besuch der „Schule für Höhere Töchter“ in Wien Langegasse erlernte die Tochter von Anna und Karl Lorenz das Modistinnen-Handwerk, das sie 1907 mit Diplom abschloss. Danach stieg sie in den Betrieb ihrer Eltern ein, das aus einem Trachten- & Hutmodehaus in 1080 Wien, Langegasse, sowie dem Unternehmen von Theresia Hauer in 1080 Wien, Schlösselgasse bestand, das die Schwestern Anna Lorenz und Christine Leiningen nach dem Tod ihrer Mutter Theresia Hauer seit 1900 gemeinsam führten. 1922 Heirat mit dem Fahrzeug-Konstrukteur, Rennfahrer und Piloten Karl Schmid und 1923 Geburt Ihres Sohnes Alfred Schmid und 1929 ihrer Tochter Annemarie Schmid. Emilie Lorenz ist in ihren Tätigkeitsbereichen Modedesign und Leitung der Schokolade-Produktion bis zu Ihrem Tod 1970 im Unternehmen tätig.


Der Bereich Automobilkonstruktion, sowie Fahrzeughandel und -Reparatur - begonnen 1890 durch Laurenz Schmid in der Wiener Bartensteingasse, fortgesetzt durch Emilies Ehemann Karl Schmid - wurde von Emilies Sohn Alfred Schmid fortgesetzt, der sein Konstruktionsbüro aber bald nach München, später nach Duisburg verlegte und eng mit der Duisburger Stahlindustrie zusammenarbeitete.


Alfred Schmid wirde 1923 in Wien geboren.  Nach Besuch des Gymnasiums in 1080 Wien Langegasse, Studium der Rechtswissenschaften an der Univ. Wien sowie Studium an der Technischen Universität Wien stieg er 1948 schon während seines Studiums in den Betrieb seines Vaters Karl und Grossvaters Laurenz in 1010 Wien, Bartensteingasse ein. Zunächst als technischer Zeichner und Konstrukteur, später im Bereich Fertigung und Motorsport tätig, entstanden eine Reihe von Neuentwicklungen zu Leistungssteigerung und Fahrsicherheit. 1962 eröffnete er in München sein eigenes Konstruktionsbüro mit seinem persönlichen Schwerpunkt Motorsport, das er 1966 in Duisburg in enger Verbindung mit der ansässigen Stahl- und Automobil-Zulieferindustrie weiterführte. Alfred Schmid lebte bis zu seinem Tod 1982 in Duisburg.


Das Modedesign - begonnen von Karl & Anna Lorenz 1891 in der Langegasse 48 in Wien-Josefstadt, und erweitert durch den Modistenbetrieb von Emilie Lorenz - wird von Annemarie Schmid fortgesetzt, die nach Absolvierung der Kunstgewerbeschule (heute Hochschule für Angewandte Kunst) und Ausbildung zur Architektin, Innenarchitektin für namhafte österreichische Textilunternehmen sowie österreichische und deutsche Brillenhersteller als Designerin tätig ist.


Emilie Schmid- Lorenz stirbt am 8. September 1970. Ihr grosses Verdienst ist es, die Geschäftsbereiche allen Widrigkeiten der Nachkriegsjahre zum Trotz zu bewahren, wiederaufleben zu lassen und mit ihren beiden Kindern gemeinsam in ein neues Zeitalter zu führen.